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Nistkasten für Rotkehlchen

Das Rotkehlchen und sein Brutverhalten

Rohtkehlchen

Rohtkehlchen

Das Rotkehlchen wird auch als Erithacus Rubecula bezeichnet und gehört zur Vogelfamilie der sogenannten Fliegenschnäpper oder Muscicapidae. Angesiedelt ist diese Vogelart in Nordafrika, in Europa sowie in Kleinasien und auch auf den Mittelmeerinseln. Das Rotkehlchen ernährt sich von Insekten sowie kleinen Spinnenarten, sowie von Würmern und Schnecken.

Der Vogel beginnt mit seinem Gesang eine Stunde vor dem Sonnenaufgang und ist dann gesanglich bis in die Dämmerung und auch über das gesamte Jahr zu hören. Wer in den Genuss der Gesänge des Rotkehlchens kommen möchte, kann einen Rotkehlchen Nistkasten aufhängen und den Vögeln damit einen Brutplatz im eigenen Garten gewähren. Und obendrein dafür sorgen, dass die Tiere sich im Garten heimisch fühlen und sich langfristig ansiedeln.

Aktuell gehört das Rotkehlchen nicht zu einer der gefährdeten Vogelarten. Der Vogel befindet sich häufig in der Nähe des Menschen und er hält auch nur eine geringe Fluchtdistanz ein, was ihn wiederum zu einem Sympathieträger macht. Als inoffizieller Nationalvogel von Großbritannien wird der Vogel sehr eng mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Dazu hat er indirekt wissenschaftliche Beiträge geleistet, denn das Rotkehlchen hat bei der Anerkennung des Magnetsinns eine große Rolle gespielt.

Der Nistkasten für Rotkehlchen

Wenn natürliche Brutplätze für das Rotkehlchen nicht gegeben sind, können bestimmte Nisthilfen dafür sorgen, dass die Vögel sich auch im eigenen Garten zur Familiengründung niederlassen. Beim Anbringen des Nistkastens gilt, dass das Tier dichte Gewächse und Hecken oder dornige Büsche schätzt, um einen vor Feinden geschützten Nistplatz zu haben. So platziert, wird der Rotkehlchen Nistkasten am Standort sicher gern angenommen. Die Höhe sollte relativ bodennah sein, dabei sollten zwei bis drei Metern oberhalb des Bodens nicht überschritten werden. In Nähe von Brombeerbüschen, unter Dachvorsprüngen oder an efeubewachsenen Mauern, hängen Gartenbesitzer gern die Nistkästen für Rotkehlchen auf.

Für die Ausrichtung gilt es zu beachten, dass das Einflugloch vor Regen geschützt platziert sein sollte. Dieses Einflugloch, des Nistkastens für Rotkehlchen, sollte einen angemessen großen Durchmesser haben oder gleich eine halb offene Form aufweisen. Die letztere Variante bietet allerdings Feinden einen größeren Zugang zum Nest, weshalb die Lösung mit einem Einflugloch für die Brut sicherer ist. Die Öffnung sollte immer so gestaltet sein, dass Katzen sowie auch Raubvögel und Marder keinen Zutritt zur Nisthilfe erlangen können. Eine Größe des Einflugloches von 3 x 5 cm ist völlig ausreichend und die Jungtiere sind so weitgehend vor Fressfeinden geschützt.

Das Vogelhaus für Rotkehlchen kann natürlich auch selbst gebaut werden. Hier sollte festes und witterungsbeständiges Holz als Material ausgewählt werden. Die Nisthilfe für Rotkehlchen sollte innen leer bleiben und leicht sauber zu halten sein. Das Nistmaterial muss für das Tier nicht gestellt werden, denn diese Aufgabe erledigen die Rotkehlchen selbst. Sinnvoll kann es aber sein, den Nistkasten nach außen hin mit Maschendraht abzugrenzen, denn so ist ein besserer Schutz vor Katzen gegeben, die durch den Maschendrahtschutz einen nicht so leichten Zugang zum Nest haben.

Das Aussehen des Rotkehlchens

Das Rotkehlchen hat eine runde Gestalt und lange und dünne Beine. Die orangerot gefärbte Kehle hat ihm seinen Namen eingebracht. Die Stirn und die vordere Brust sind auch in diesem Farbton gehalten. Damit hat das Rotkehlchen als Vogelart einen hohen Wiedererkennungswert. Der Schnabel der Vögel ist in einem schwarzgrauen bis braunschwarzen Farbton gehalten. Oberhalb der Schnabelwinkel hat es drei bis vier kleine Bartborsten. Der Vogel ist etwa 13,5 bis 14 Zentimeter groß und hat eine Flügelspannweite von 20 bis 22 Zentimetern. Das Gewicht liegt zwischen 15 und 18 Gramm.

Die Rotkehlchen Brutzeit und sein Verhalten

Während die weiblichen und die männlichen Tiere im Winter getrennte Reviere bewohnen, führt das Brutverhalten der Rotkehlchen die Vögel als Revierpaar wieder in einem Nistplatz zusammen. Dabei gibt oftmals das Weibchen schon im Januar das Herbstrevier auf, um anschließend die Paarung mit dem Männchen vorzubereiten. Dabei ist dem Brutverhalten nach typisch, dass der Partner vom Weibchen oftmals in weiterer Entfernung gesucht wird.

Unverkennbar ist auch, dass sich nach ein paar Tagen oder maximal Wochen nach der Brutzeit die Rotkehlchen wieder trennen. Zudem zeigt sich das Rotkehlchen in der Verteidigung des Brutreviers gelegentlich aggressiv, was allerdings in verschiedenen Regionen variiert.

Der Ort, an dem Rotkehlchen nisten, ist gerade im Mitteleuropa und dem Nahen Osten auch der selbe, an dem sie über das gesamte Jahr über verbleiben. Ein Eindringling, der dem Rotkehlchen Nistplatz zu nahe kommt, wird allerdings geduldet, sofern er lediglich auf Nahrungssuche ist. Dabei werden am Nest auch Gruppen akzeptiert, sofern sie dem Vogel am Standort keine Konkurrenz machen.

Wo nisten Rotkehlchen?

Bei der Frage, Wo und Wie die Rotkehlchen nisten, entscheidet allein Weibchen. Sie ist es auch, die den geschützten Nistplatz, innerhalb von wenigen sehr intensiven Tagen aufbaut. Das Rotkehlchen Nest wird vom Weibchen napfförmig und offen gestaltet. Dabei nisten die Rotkehlchen sehr gern in Bodenvertiefungen, sowie auch in Halbhöhlen von Böschungen oder innerhalb des Wurzelwerks von größeren Pflanzen am Boden. Auch Gestrüpp oder hohle Baumstümpfe schätzen Rotkehlchen als Platz um das Nest zu bauen. Sogar Dosen und auch Töpfe wurden in der Vergangenheit als Brutplatz genutzt. Da die Vögel die Nähe des Menschen nicht scheuen, findet sich das Nest der Rotkehlchen auch oft auf dem Balkon oder im Garten wieder.

Beim Nestbau finden Laub und Moos, Stängel sowie auch Halme oder feines Wurzelwerk Verwendung. Zum Auspolstern des Nestes werden sowohl Pflanzenwolle als auch Federn und Tierhaare genutzt. Für die Rotkehlchen Brut wird ein relativ kleines Nest gebaut, das einen Durchmesser von rund 13 Zentimetern hat und mit einer Höhe von 4,5 Zentimetern auskommt. Die Nestmulde selbst hat einen Durchmesser von fünf Zentimetern.

Eine Nestalternative

Der Rotkehlchen Brutplatz ist üblicherweise in vier bis fünf Tagen fertig gestellt. Geht es darum, eine zweite Brut aufzuziehen ist es üblich, dass das Nest verlassen wird um ein weiteres zu errichten, denn Rotkehlchen brüten in jedem Nest nur einmal. Die Jungvögel werden oftmals auch in verlassenen Nestern von Amseln und Goldammern, Singdrosseln sowie Waldlaubsängern und anderen Vögeln groß gezogen. Dazu akzeptiert es auch, ein vom Menschen zur Verfügung gestelltes, Vogelhaus für Rotkehlchen – besonders dann, wenn es mit zwei oval gestalteten Einfluglöchern und einer Größe von etwa 30 x 50 mm² daher kommt.

Beim Aufhängen des Nistkastens für Rotkehlchen sollte allerdings beachtet werden, dass dieser nicht zu hoch und zudem vor Erschütterungen geschützt befestigt wird. Die Frage “Wie brüten Rotkehlchen?” lässt sich einfach dahingehend beantworten, dass die Tiere relativ anspruchslos sind. Als Beispiel, das Rotkehlchen brütet auch auf dem Balkon und nutzt hier Töpfe, Dosen, sowie Eimer und selbst Schuhe und Gießkannen, die dort gelagert werden.

Beim Entfernen des Rotkehlchen Nests versteht es sich von selbst, dass dies erst stattfinden sollte, wenn die Brut das Nest verlassen hat – auch wenn die Vögel aktuell nicht vom Aussterben bedroht ist.

Wann brüten Rotkehlchen und wie findet die Brut statt?

Die Eiablage findet beim Rotkehlchen immer im Morgengrauen statt. Die Eier sind matt und haben dabei eine rötliche Rahmfarbe von Rostbraun bis Rostrot gefleckt oder auch gewölkt. Durchschnittlich hat das Ei vom Rotkehlchen eine Länge von 20 mm und einen Durchmesser, der bei 16 mm liegt. Das Gewicht je Ei beträgt etwa 2,34 Gramm, wobei hier 0,135 Gramm auf die Schale entfallen. Das Gelege mit Eiern bringt etwa fünf bis sieben Jungtiere hervor, üblicherweise legt das Weibchen pro Brut sechs Eier.

Während der Brutzeit tarnt das weibliche Tier das Gelege mit Laub. Die Brutperiode liegt etwa bei 13 bis 15 Tagen, während der das Tier fest und ausdauernd auf dem Nest sitzt und die Eier ausbrütet. Pausen gönnt sich das Weiblichen kaum und wenn dann betragen diese maximal drei bis fünf Minuten. In dieser kurzen Zeit wird es vom Männchen außerhalb des Nestes mit Futter versorgt, um so den Standort des Geleges vor anderen Tieren zu verbergen.

Wo brüten Rotkehlchen? Dies wird weniger von der Größe des Reviers entschieden, als eher vom dort vorherrschenden Bodenbewuchs. Gerade Bodennester weisen einen hohen Bruterfolg beim Rotkehlchen auf, allerdings sind die Jungvögel hier auch vom Kuckuck, vom Eichelhäher, von Elstern, von Krähen und anderen Räubern bedroht. Sogar Mäuse und Eichhörnchen stellen für die Jungtiere hier eine große Gefahr dar.

Die Nistkasten Rotkehlchen Bauanleitung

Den Nistkasten selber zu bauen ist eine preiswerte und für Heimwerker freudige Aufgabe. Bei der Umsetzung gilt es einiges zu beachten, damit die Aufzucht der Jungen störungsfrei und sicher ablaufen kann. Bei vielen der Bauanleitung wird oftmals der Halbhöhlenkasten als idealer Brutplatz beschrieben. Allerdings gilt für diese Art des Brutkastens, dass hier Fressfeinde einen guten Zugang haben. Eventuell besser geeignet ist, auf eine Lösung zu setzen, bei der die Tiere geschützt sind und lediglich ein ausreichend großes Einflugloch als Öffnung vorgesehen wird. Viele Nistkasten Bauanleitung sehen ein Einflugloch in der Größe von 3 x 5 cm vor.

Eine Anleitung für den Bau eines Nistkasten stellt der Naturschutzbund unter zur Verfügung. Hierbei handelt es sich allerdings um den beschriebenen Halbhöhlenkasten. Dieser muss durchdacht platziert werden, damit Fressfeinde keinen Zugriff auf die Jungtiere haben.

Der Bau in Eigenregie ist eine gute Lösung, um den Tieren einen Standort im eigenen Garten zu gewähren. Sehr sinnvoll ist es, den selbstgebauten Nistkasten dann so zu platzieren, dass das Männchen kurze Wege hat, um das Weibchen innerhalb der Brut mit Futter zu versorgen. Im Internet finden sich auch noch weitere Bauanleitungen mit vielen Tipps für die Umsetzung.


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Nistkasten für Amseln

Der Lebensraum der Amsel

Amsel

Amsel

Die Amsel (Turdus merula) war früher ein scheuer Waldvogel, hat sich nun aber zu einem Gartenvogel und manchmal sogar zu einem Balkonbesucher entwickelt. Der Amsel Lebensraum hat sich also den veränderten Bedingungen der Umwelt perfekt angepasst, sodass sie heute zu den in Deutschland am häufigsten vorkommenden Vögeln zählt. Sie ist auch unter dem Namen Schwarzdrossel bekannt und wird bis zu 25 cm groß. Ihre Flügelspannweite beträgt ca. 38 cm, ihr Gewicht liegt bei rund 100 Gramm.

Sind Amseln eigentlich Zugvögel?

Ja, Amseln zählen zu den Zugvögeln, und zwar zu den sogenannten Teilziehern. Im Winter kommen viele Amseln aus Skandinavien nach Deutschland, um hier die kalte Jahreszeit zu verbringen. Man kann und soll die Amseln auch im Winter füttern, um ihnen das Überwintern leichter zu machen. Sie fressen gern Rosinen, Haferflocken, Erdnüsse, Äpfel und andere Sämereien. Das Futter ist in einem geschützten Futterplatz am besten aufgehoben, wo es trocken bleibt.

Der perfekte Amsel Nistkasten

Wer einen Nistkasten für Amseln im Garten oder vielleicht sogar auf dem Balkon anbringen will, tut den Tieren damit einen großen Gefallen. Gerade in einer sehr städtischen Umgebung finden die Amseln nicht immer genügend Bäume, Büsche oder Hecken zum Nisten. Eine Nisthilfe für Amseln kann dabei auch leicht umgestaltet werden.

Amsel Nistkaten

Amsel Nistkaten

Halbhöhlen Amsel Nistkasten von Habau

    • Bestens geeignet für Halbhöhlen- und Nischenbrüter.
    • Maße 17 x 20 x 21 cm, mit sehr stabilen Korpus und witterungsbeständigem Material.
    • Einflugöffnung in eine südliche bis östliche Richtung ausrichten und dabei einen freien Anflug gewährleisten.
Nisthilfe Amsel

Nisthilfe Amsel

Nisthilfe für Amseln von Wildlife

    • Großzügige Form die von Amseln beim Nisten bevorzugt wird.
    • Maße 26 x 17 x 19,5 cm, im naturbelassenen Holzdesign
    • Auch geeignet für Bachstelze, Grauschnäpper, Rotkehlchen, Zaunkönig.

Das Brutverhalten der Amseln

Die Vögel haben eine klare Rollenverteilung beim Amsel Nestbau. Das Männchen wählt das Revier und zeigt dem Weibchen mehrere potenzielle Plätze für den Nestbau. Es fliegt an die entsprechenden Stellen und singt leise, damit das Weibchen ihm folgt. Dabei kann es auch schon Nistmaterial im Schnabel tragen. Dieses Amsel Brutverhalten nennt man auch Scheinnisten.

Sobald das Weibchen mit dem gewählten Platz zufrieden ist, beginnt der Bau des Nistplatzes. Der Nestbau der Amsel liegt allein in der Verantwortung des Männchens. Es verwendet für das Amselnest Zweige, grobe Halme, Flechten und Moos sowie feuchte Erde und Lehm. Es wird so lange am Nest gebaut, bis alles fest ist. Das Ganze dauert zwei bis zehn Tage – mit einem Nistkasten kann man dem Männchen die Arbeit also erleichtern.

Wann brüten Amseln?

Amseln brüten zwei- bis dreimal zwischen März und Juli. Die Brutzeit von Amseln beträgt jedes Mal rund 14 Tage. Zum Brutverhalten der Amsel zählt auch, dass die Jungen 15 Tage im Nest verbleiben.

Warum ist ein Amsel Brutkasten so wichtig für die Tiere?

Wo brüten Amseln? Amseln brüten am liebsten in geschützten Bereichen. Handelt es sich um Waldamseln, brüten sie nicht weiter als fünf Meter von einer Waldlichtung entfernt. Dann können die Nester auf Bäumen, in Sträuchern oder sogar am Boden gebaut werden, was die Amsel beim Nestbau und in der Brutzeit großen Gefahren aussetzen kann. Da die Elternvögel das Futter für ihre Jungen jedoch bevorzugt am Boden suchen, ist es wiederum von Vorteil, wenn die Brutzeit der Amsel in Bodennähe verbracht wird. So können die Jungen schneller gefüttert werden und die Eltern sind stets in der Nähe.

  • Wie brüten Amseln in einer urbanen Umgebung? In der Stadt sind die Vögel sehr kreativ, was den Standort der Nester betrifft. So werden die Gelege gern in Sträuchern und Bäumen angelegt, jedoch auch in und an Gebäuden wie Balkonen, an Fenstersimsen, aber auch in Schuppen und Scheunen, in Gewächshäusern, in Schächten, in Steinhaufen und manchmal auch im Motorraum von Autos, was fatal enden kann. Denn wie lange brütet eine Amsel, und wie lange bleibt ein Fahrzeug im Frühjahr an einem Fleck? Gerade in der Stadt sind Nistkästen für Amseln also eine große Hilfe.

    Wie brüten Amseln am sichersten?

    Der Amsel Nistkasten wird in einem Baum oder an der Wand von Haus oder Schuppen aufgehängt, und zwar in mindestens zwei Meter Höhe. Der Futterplatz für die Amseln oder Nistkasten sollte sich nicht in einer Astgabel befinden, da er ansonsten viel zu leicht von von Katzen und Mardern erreicht werden kann, die als schlimmste Fressfeinde der Amseln gelten. Der Nistkasten muss fest sein und darf nicht wackeln, sonst wird er gemieden. Die Vorderseite sollte nach Südosten zeigen. Eine direkte Sonneneinstrahlung über Stunden sollte nicht gegeben sein, denn sonst kann es zu einer gefährlichen Stauhitze im Inneren kommen, wodurch die Jungen umkommen können. Auch wenn die Amsel Brutzeit bereits im März beginnt, sollte der Nistkasten schon im Februar aufgehängt werden.

    Die Unterschiede zwischen Amselmännchen und Amselweibchen

    Amseln zählen zu den Drosseln und erlauben eine deutliche Unterscheidung zwischen Amselweibchen und Amselmännchen: Während die Weibchen durchweg braun gefärbt sind, fallen bei den Männchen der leuchtend gelbe Schnabel und der gelbe Augenring auf, der sich jedoch erst im zweiten Lebensjahr vollständig entwickelt. Zumeist bekommen wir während der Brutzeit Amselmännchen zu sehen, denn die Weibchen bleiben bei den drei bis sechs Eiern, die in jedem Gelege zu finden sind. Wann schlüpfen die jungen Amseln, die später ein braunes Gefieder mit weißen Sprenkeln haben? Nach einer Nistzeit von 14 Tagen, welche vom Weibchen zumeist allein bestritten wird, ist es so weit, und die kleinen Amseln kämpfen sich durch die Schale ihrer Eier nach draußen. Nach weiteren 15 Tagen als Nestling wartet die große weite Welt auf sie.

    Wie alt werden Amseln?

    Die Frage: Wie alt wird eine Amsel? lässt sich natürlich nicht einfach beantworten, denn gerade Amselmännchen sind vielen Gefahren ausgesetzt, ebenso wie die Jungvögel. Die Sterblichkeitsrate der Amsel liegt bei ungefähr 42%, denn nicht jede junge Amsel kommt über das erste Jahr. Das durchschnittliche Alter der Amseln liegt bei 1,9 Jahren, ein Amselgreis kann maximal 9 Jahre alt werden.

    Wenn Amseln als störend empfunden werden

    Lebt die Amsel im Garten, ist sie zumeist ein gern gesehener Gast, denn sie vertilgt Schnecken und Insekten. Wollen Amseln jedoch auf dem Balkon ein Nest bauen, stellt sich für manche Bewohner die Frage: Was mögen Amseln nicht? Manchmal ist der Balkon zu klein und würde durch das Nisten der Amsel in seiner Nutzung zu stark beeinträchtigt werden.

  • Die bessere Alternative ist das Anbringen eines Amsel Nistplatzes, der die Vögel davon abhält, die mühsam bepflanzten Töpfe und Kästen zum Nestbau zu benutzen. Eine perfekt auf die Bedürfnisse der Tiere angepasste Nisthilfe wird in den meisten Fällen für die Aufzucht der Jungen bevorzugt, denn sie bietet optimalen Schutz. Eine solche Amsel Nisthilfe lässt sich mit einer Amsel Nistkasten Bauanleitung ganz leicht selbst bauen. Ein spannendes Projekt für die ganze Familie, mit dem sich schon den Kleinsten das Leben der Tiere näher bringen lässt.
    Amsel Nistkasten Bauanleitung

    Wer seine Amsel Nisthilfe selber bauen möchte, sollte dies aus unbehandeltem Holz herstellen. Denn Holzschutzmittel oder Lacke können die Gesundheit der Tiere beeinträchtigen. Beim Bau des Nistkastens sollte auf solche Mittel also verzichtet werden, je natürlicher der Amsel Nistplatz bleibt, umso besser ist es für die Tiere. Nach dem Bau können die Außenwände des Nistkastens mit Leinöl oder lösungsmittelfreien Farben auf Wasserbasis gestrichen werden, um sie vor starker Witterung zu schützen.

    Ein paar Bauplan-Grundregeln:

    • Das verwendete Holz sollte rund 20mm dick und ungehobelt sein.
    • Eiche, Robinie und Lärche geben das beste Holz ab, um Nistkästen selber zu bauen. Auf Buchenholz oder Sperrholz sollte verzichtet werden, denn diese Hölzer sind auf Dauer nicht stabil genug.
    • Schrauben sind besser als Nägel, denn somit wird die Konstruktion stabiler und ein zusätzliches Verleimen wird überflüssig.
    • Zur Entlüftung und Entfeuchtung haben sich fünf Millimeter breite Löcher im Boden bewährt.

    Mit diesen Grundregeln wird es leicht, ein Vogelhaus für Amseln zu bauen. Wenn dieses Amsel Vogelhaus dann regelmäßig besucht wird, ist die Freude an der Beobachtung groß.


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  • Nistkasten für den Zaunkönig

    Der Zaunkönig, seine optischen Eigenschaften und der optimale Nistplatz

    Zaunkönig

    Zaunkönig

    Der Zaunkönig wird auch als Troglodytidae bezeichnet und lebt in Eurasien. Dabei gilt er als die drittkleinste Vogelart innerhalb Europa. Weil der Zaunkönig im Winter einen lebhaften Gesang betreibt, wurde er lange Zeit als Schneekönig bezeichnet. Bei der Nahrung setzt der Zaunkönig auf Spinnen und Weberknechte sowie Insekten wie Nachtfalter, Fliegen und auch deren Eier und Larven. Als gefährdet gilt die Vogelart aktuell nicht.

    Der Zaunkönig Vogel gilt aufgrund von Fabeln als sehr schlau. Dabei wurden ihm in Erzählungen sowohl Weisheit als auch List zugesprochen, weil er nach einer Fabel des Äsop gemeinsam mit anderen Vögeln beschloss, den zum König zu machen, der am höchsten fliegen kann. Obwohl das dem Adler glückte, konnte der Zaunkönig ihn überlisten und den Sieg für sich Heim tragen.

    Der richtige Zaunkönig Nistkasten

    Wenn es um den Nistkasten für den Zaunkönig geht, sagt bereits der botanische Name des Zaunkönigs viel über die Ansprüche aus, welches die Nisthilfe erfüllen muss. Wissenschaftlich wird der Zaunkönig als Troglodytes troglodytes bezeichnet. Die Bezeichnung weist auf die Vorlieben des Vogels hin und bedeutet übersetz so viel wie – Höhlenbewohner.

    Damit ist klar, dass die Nisthilfe für den Zaunkönig eine Höhlenartige Form aufweisen sollte. Denn Nisthöhlen ziehen diese Vogelart an und begünstigen die Eiablage auch im eigenen Garten. Der Nistplatz sollte also eine tiefe und rund ausgeprägte Form aufweisen, um so die bestmöglichen Bedingungen für die Familiengründung zu schaffen.

    Alternative Nisthilfe – Zaunkönig Kugel

    Neben der klassischen Form, gibt es auch noch die so genannte Zaunkönigkugel. Dieser kugelförmige Nistkasten ist ideal, denn hier kann der Vogel sich nicht nur innerhalb der Brutzeit, sondern auch im Winter zum Schutz gegen die Witterung zurückziehen. Weshalb diese ganzjährig im Garten verbleiben kann. Wer solch ein Gehänge kaufen möchte, kann getrost auf die Schwegler Zaunkönigkugel Zurückgreifen. Diese Variante hat sich über lange Zeit bewährt und viele Vogelfreunde schwören auf sie.

    Der richtige Standort für die Zaunkönig Nisthilfe innerhalb der Brutzeit

    Der Zaunkönig brütet im Garten nur dann, wenn die Bedingungen passen. Das bedeutet für Gartenbesitzer, dass auch das ökologische Umfeld so optimal wie möglich gestaltet sein muss. Ein Garten, der viele natürliche Pflanzen aufweist und damit viele Insekten anlockt, reizt auch den Zaunkönig innerhalb der Brutzeit sehr, hier die Familie zu gründen. Das Nahrungsangebot ist hier optimal und damit hat das Weibchen beste Bedingungen für die Aufzucht der Jungen. Aufgehängt werden sollte die Nisthilfe für den Vogel maximal zwei Meter über dem Boden, wobei die Befestigung am Dachgebälk, an Bruchholz und auch an alten Mauern sowie versteckten Plätzen innerhalb von Hecken stattfinden kann.

    Wie sieht ein Zaunkönig aus?

    Der Zaunkönig hat eine insgesamt runde Gestalt und üblicherweise einen hochgestellten Schwanz. Der Schnabel ist spitz und leicht geboten und im oberen Bereich schwarzbraun gefärbt, während der untere Teil eine gelbliche Färbung aufweist. Ein sachter cremefarbiger Überaugenstrich mündet in dunkel gefärbten Ohrdeckeln. Der Schwanz sowie die Flügel und Flanken des Vogels sind mit dunkelbraunen Wellenlinien bedeckt. Die Besonderheit bei der Rasse ist, dass das Zaunkönig Weibchen und das Männchen gleich aussehen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die weiblichen Flügel etwa 45 bis 48 Millimeter lang sind, während das Männchen über 49 bis 53 Millimeter lange Flügel verfügt.

    Die Größe des Zaunkönigs liegt bei 9,5 bis 11 Zentimetern Körperlänge und einer Flügelspannweite von 14 bis 15 Zentimetern. Das Gewicht bewegt sich zwischen 7,5 und 11 Gramm. Er hat fleischfarbene bis bräunlich gefärbte Füße.

    Der Zaunkönig Jungvogel sieht den alten Tieren sehr ähnlich, allerdings weist er eine nicht so intensiv dunkle Bänderung auf. Die Nestlinge sind am Kopf und Rücken mit sehr kurzen und schütteren sowie dunkelgrauen Daunen bewachsen. Dabei ist der Rachen beim den Jungvögeln leuchtend gelb, während die Randwülste eine blassgelbe Färbung haben.

    Der Troglodytidae ist zwar in der Lage, einen Baumstamm mit seinen langen Zehen und den kräftig ausgeprägten Krallen senkrecht nach oben zu überwinden, allerdings kann er nicht mehr kopfüber von diesem Stamm herunter klettern. Sein Flugverhalten geht dahin, dass er mit rasch ausgeführten Flügelschlägen gradlinig und direkt über den Boden gleitet.

    Der Lebensraum und die Verhaltensweisen des Zaunkönigs

    Ist der Zaunkönig ein Zugvogel? Dies lässt sich nicht eindeutig beantworten. Grundsätzlich ist der Zaunkönig ein Zugvogel – allerdings abhängig von seinem Siedlungsgebiet. Er besiedelt sowohl Europa als auch Nordafrika, sowie Vorder- und Zentral- sowie Ostasien, dazu Nordamerika. Innerhalb Europas ist er im Norden Fennoskandiens und in nördlichen Russland nicht zu finden.

    Dabei bewohnt der Zaunkönig Gebiete bis zu einer Ebene von 4.000 Metern. Während der Vogel in Nordafrika und Nordamerika als Standvogel gilt, ist er in Mittel- und Südeuropa und Asien ein Teilzieher und in Skandinavien sowie innerhalb der baltischen Staaten und in Russland verlässt der Zaunkönig im Winter die Region und gilt hier als Zugvogel. Das Zaunkönig Baby schließt sich, bis es ein eigenes Revier hat, der ziehenden Population an und zieht gemeinsam mit dieser im Winter gen Süden.

    Die Fortpflanzung und Entwicklung des Schneekönigs

    Diese Vogelart ist innerhalb des ersten Lebensjahres bereits geschlechtsreif. Die erste Zaunkönig Brutzeit ist in Mitteleuropa zwischen Ende April und Ende Mai, sowie die zweite Brutperiode im Juni und Juli umgesetzt. Üblicherweise lebt das Männchen mit mehreren Weibchen und ist nur sehr selten monogam.

    Das Brutverhalten des Zaunkönigs

    Die Brutzeit beginnt damit, dass das männliche Tier nach dem Nistbau beginnt, weibliche Tiere mit seinem Gesang zu locken. Zum Balzverhalten zählt auch, dass ein Weibchen seine Nähe sucht und der Gesang des männlichen Tieres dann leiser und unvollständiger wird. Hat die Vogeldame Interesse am Männchen, nimmt es eine klassische Balzhaltung ein. Die in hängenden und dauerhaft zuckenden Flügeln und einem gefächerten Schwanz erkennbar ist, der wiederum seitlich hin und her bewegt wird. Erst danach finden die ersten Annäherungen statt. Fliegt das Weibchen während des Balzens wieder fort, wird der männliche Vogel ihr folgen und erneut versuchen mit einsetzendem Gesang die Holde Maid zurück zu holen.

    Zum Brutverhalten gehört auch, dass das Männchen nun eines der gebauten Nester anfliegt, um es dem Weibchen vorzuführen. Das Weibchen inspiziert das gebaute Nest und schlüpft dann auch für mindestens 10 Sekunden in die neue Nistkugel, um seine Stabilität, seine Größe und seinen Aufbau zu untersuchen.

    Mit einem leisen gurrenden Ton zeigt sie nun Interesse und Paarungsbereitschaft und die Kopulation findet sofort statt. Das Männchen geht sofort danach wieder auf Suche nach einem neuen Weibchen für die Familiengründung. Nun ist das Zaunkönig Weibchen gefragt, um die restlichen Ausbauarbeiten im Nest umzusetzen. Der Zaunkönig Nistplatz wird nun mit weiteren Naturmaterialien, wie Wolle oder Gefieder ausgekleidet. Während das Männchen damit beschäftigt ist, neue Nester zu bauen und dabei gleichzeitig möglichst noch weitere Weibchen für sich zu gewinnen. Innerhalb der Brutzeit sind für das Männchen bis zu fünf Paarungen mit Weibchen realistisch.

    Der Nestbau des Zaunkönigs

    Das Zaunkönig Nest ist oval und kugelförmig geschlossen und weist einen seitlichen Eingang auf. In der Größe variiert das Nest vom Zaunkönig abhängig vom Standort und äußeren Bedingungen. Beim Bau setzt das Männchen auf feuchte Blätter als Boden und Hinterwand, die dann durch Halme und Wurzeln sowie Äste verstärkt werden. Das Innere des Nests der Zaunkönige wird aus Moos und getrockneten Blättern, aus Farnwedeln sowie Stängeln und aus kleinen Ästen und Wurzelwerk gebaut.

    Als alternative Unterstützung zum Nestbau, kann man eine sogenannte Zaunkönig Nistkugel aufhängen. Diese stellt bereits den Rohbau dar und wird dann nur noch von den Vögeln mit feuchtem Moos von Innen verkleidet. Wichtig ist dem Zaunkönig beim Nestbau feuchtes Moos, das dann beim Trocknen aushärtet und so ein festes Nest bildet.

    Wo brütet der Zaunkönig?

    Ausgewählt wird das Brutrevier vom männlichen Tier und es bestimmt damit, wo die Zaunkönig Eier abgelegt werden. Bereits nach der Ankunft baut das Männchen mehrere Nester als Rohbau und baut diese innerhalb einer Höhe von höchstens zwei Metern unterhalb von Bruchholz und Baumwurzeln oder unter ausgespülten Bachufern sowie im dicht gewachsenen Buschwerk.

    Die Nestlinge

    Innerhalb von fünf bis zu sechs Tagen, nachdem die erste Kopulation stattgefunden hat, legt das weibliche Tier das erste Ei. Danach wird täglich kurz nach dem Sonnenaufgang ein weiteres Ei nachgelegt, bis letztlich fünf bis sechs Eier im Gelege zu finden sind. Die Grundfarbe der Eier ist Mattweiß mit leichten rostbraun gefärbten Punkten. Die durchschnittliche Eigröße liegt beim Zaunkönig bei etwa 16,6 x 12,6 mm und einem Frischgewicht von 1,36 Gramm, wovon 0,074 Gramm auf das Schalengewicht entfallen.

    Das Brüten obliegt allein dem Weibchen für 14 bis 18 Tage, ab der letzten Eiablage. Sie ist auch allein für die eigene Nahrungsversorgung innerhalb der Brutzeit zuständig, wird hier vom Männchen nicht unterstützt. Falls die erste Brut verloren geht, legt das Weibchen auch das sogenannte Nachgelege

    Einen Zaunkönig Nistkasten selber bauen.

    Hierfür gibt es verschiedene Lösungen bei der Umsetzung des Baus. Wer den Nistkasten für den Zaunkönig selber bauen möchte, sollte auf ein witterungsbeständiges und hartes Holz setzen. Besonders geeignet zum sind Lärchen- und Eichen- sowie auch das Robinienholz, denn hierbei handelt es sich um harte und langlebige, sowie witterungsbeständige Holzarten.

    Rund
    Diese Nisthilfe sollte eine ausreichende Größe aufweisen und etwa einen Durchmesser von 19 Zentimetern für die Vögel liefern. Das Nistkasten Einflugloch sollte eine Größe zwischen 27 und 30 Millimetern aufweisen, damit das Weibchen dieses bequem passieren kann.

    Eckig
    Wer lieber auf einen eckigen Nistkasten setzen will, der ist mit dieser Bauart grundlegend an der leichteren Umsetzung dran. Zaunkönig Nistkästen Bauanleitungen sind im Internet recht schnell zu finden, sodass dem neuen Brutplatz nichts im Wege steht sofern alle weiteren Bedingungen stimmen.

    Bei der Suche nach der richtigen Nisthilfe ist es vorteilhaft, wenn die Frontseite aufgeklappt werden kann. So kann sie nach der Saison gründlich gereinigt und anschließend wieder genutzt werden. Beim Aufhängen des Nistkastens sollte aber in jedem Fall darauf geachtet werden, dass er so platziert wird, dass Nesträuber keine große Chance haben.


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    Nistkasten für die Bachstelze

    Ein kleiner Exkurs zur Bachstelze

    Die Bachstelze ist ein Mitteleuropa weit verbreiteter Singvogel und gehört zur Familie der Stelzer und Pieper. Dem Betrachter fällt sie vor allem wegen ihrer starken und ausgeprägten schwarz-weißen Färbung auf. Da die Bachstelze den mitteleuropäischen Raum als Brutgebiet bevorzugt und sie somit ein Zugvogel ist, findet man sie vorwiegend zu den wärmeren Jahreszeiten und vor allem im Frühjahr in Deutschland vor. Der bevorzugte Lebensraum der Bachstelze beschränkt sich dabei auf Gegenden, die eine gewisse Nähe zu einem fließenden Gewässer haben.

    Bachstelze

    Bachstelze

    Früher war der Hang zu bewässerten Kulturlandschaften vermutlich noch stärker ausgeprägt als heute, aber eine gewisse Feuchtigkeit und Nähe zum Wasser benötigt jede Familie von Bachstelzen um wirklich glücklich zu sein. Wer Bachstelzen in seinem Garten, oder in seiner Umgebung halten kann wird vor allem durch ihren Gesang von ihrer Anwesenheit begeistert sein. Das Zirpen der Bachstelze in den frühen Morgenstunden hat schon so manchen Dichter in der frühen und in der neuen Zeit begeistert. Nicht ohne Grund hat dieser Vogel einen Kultstatus erreicht und gilt als einer der beliebtesten Singvögel in Deutschland.

    Der Name der Bachstelze kommt übrigens von ihrem gestelzten, fast wippenden Gang. Diese Art der Fortbewegung erlaubt ihr das Erreichen von ungeahnten Geschwindigkeiten und macht sie auch auf dem Boden sehr flexibel. Während des Fluges erreicht die Bachstelze eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h, wobei die Flugbahn in bogenförmigen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen erfolgt. Es gibt insgesamt 8 Bachstelzen. In unseren Breiten trifft man am häufigsten die gelbe Bachstelze und die Trauerbachstelze an.

    Was man bei einem Nistkasten für die Bachstelze beachten sollte

    Bachstelzen neigen zu einem stark ausgeprägten Revierverhalten gegenüber der eigenen Art und anderen Vögeln. Aus diesem Grund sollte ein Nistkasten für Bachstelzen eher alleine stehen, und nicht in Verbindung mit anderen Nisthilfen angebracht werden. Vom Aussehen her bevorzugt die Bachstelze den Halbhöhlenbau. Das bedeutet, dass der Nistkasten nicht im Ganzen geschlossen sein muss.

    Vor dem Bau empfiehlt es sich das Gelände einmal näher zu erkunden. Der Bachstelzen Nistkasten sollte am besten so ausgerichtet sein, dass die Schutzwand möglichst gegen den Wind angebracht wird und so die Bachstelze in Ruhe brüten und ihre Jungen aufziehen kann. Sehr gerne kann man in der direkten Nähe einen Behälter mit Nistmaterial zur Verfügung stellen. Dazu eignen sich vor allem verdichtete Baumwolle, aber auch mittelgrobe bis feine Füllmaterialien aus natürlichen Ressourcen. Das Nistmaterial ist wichtig, denn sollte davon nicht genug vorhanden sein ist es durchaus möglich, dass sich das junge und verliebte Pärchen einen anderen Nistplatz sucht und auf die vorbereitete Bleibe verzichtet.

    Die Bachstelze ist bei der Auswahl des Ortes recht wählerisch und bevorzugt abgeschiedene Orte, die eine gewisse Nähe zu einem Gewässer haben. In der Stadt kann man deswegen nur selten darauf hoffen, dass ein Paar dieser Vogelart ein vorübergehender Gast des Gartens wird. Besser stehen die Chancen in ländlichen Regionen und Gegenden, an denen die Sonne regelmäßig scheint und die Windverhältnisse passend sind.

    Wo brüten Bachstelzen?

    Die klassische Brutzeit der Bachstelze ist der Monat März. Meistens kommen die Männchen ein paar Tage vor den Weibchen an und erkunden das Revier für die weiblichen Nachzügler. Sind diese angekommen, dann beginnt sofort die Balzzeit. Die Brutorttreue ist sehr hoch und man kann fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass eine erfolgreiche Bachstelzen Brutzeit im vergangenen Jahr zu einer erneuten Inanspruchnahme der Gastfreundlichkeit im neuen Jahr führen wird.

    Der Nestbau obliegt den Weibchen, die sich direkt nach der erfolgten Balz damit beschäftigen. Der Nistplatz muss einen guten Ausblick bieten, aber dennoch nicht allzu hoch liegen. Hoch genug um vor Feinden geschützt zu sein, aber nicht zu hoch damit die Erreichbarkeit gewährleistet ist. Bei schlechter Witterung kann der Bau des Nests bis zu zwei Wochen andauern. In der Regel ist er aber innerhalb weniger Tage vollständig abgeschlossen.

    Die Eiablage erfolgt pünktlich eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang und spätestens 24 Stunden nachdem das Nest erfolgreich aufgebaut wurde. Das Gelege besteht aus fünf bis sieben Eiern. Sollten es einmal mehr sein, dann haben vermutlich zwei Weibchen am selben Ort gelegt. Das kommt aber verhältnismäßig selten vor, denn wie weiter oben bereits beschrieben achten die Bachstelzen sehr auf ihr eigenes Revier und wünschen sich Ruhe während der Brutzeit.

    Die Aufzucht der Bachstelzen Jungvögel

    Die weibliche Bachstelze ist aber nicht nur federführend im Nestbau, sondern auch eine begnadete Innenarchitektin. Sie sorgt im Alleingang für die Innengestaltung des Bachstelzen Nests und sorgt so dafür, dass sie und der Nachwuchs ein Maximum an Gemütlichkeit genießen können. Das Männchen kümmert sich während der Phase der Ausbrütung um die Versorgung mit Nahrung und ist damit die wichtigste Versorgungsquelle der angehenden Familie. Nur selten übernimmt das Weibchen die Rolle, und das auch nur wenn die Jungen bereits geschlüpft und halbwegs sicher sind.

    Die Brut und die Aufzuchtszeiten sind bei der Bachstelze verhältnismäßig kurz. In der Regel dauert es nur weniger als 48 Stunden bis die Eier ausgeschlüpft sind und innerhalb von zwei Wochen nach dem Schlüpfen ziehen die Bachstelzen zusammen mit den Jungvögeln auch schon aus und widmen sich neuen Zielen. Sie verbleiben zwar in der Nähe des Nests und nutzen es manchmal auch als Rückzugsort, aber die jungen Vögel müssen schnell lernen in der Welt zu überleben und sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Was fressen Bachstelzen?

    Noch ein wenig mehr Luxus kann man mit der passenden Bachstelzen Nahrung anbieten. Diese kann gerne neben dem Nistmaterial angebracht werden, sodass die Gäste keine weiten Wege machen müssen um sich und den Nachwuchs zu versorgen. Zum natürlichen Futter der Bachstelze zählen, Larven, Spinnen, Insekten, Ameisen, Würmern, Käfern, mitunter kleine Fische – aber auch Samen und Körner jeglicher Art. Entsprechendes Material findet sich in jedem gut sortierten Fachhandel.

    Wenn die Gäste angekommen sind…

    Sollte man als Bachstelzen Nistkastenbesitzer einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Diese dienen weniger dem Schutz der Umgebung, oder der Menschen. Vielmehr müssen die sensiblen Vögel vor der Umwelt geschützt werden um ungestört ihren Nachwuchs aufziehen zu können. Die Statistik besagt, dass nur wenige der Jungvögel das erste Jahr überleben. Viele gehen an Krankheiten, aber auch an schlechten Witterungsverhältnissen zugrunde.

    Ein weiterer Faktor sind äußere und vom Menschen kontrollierbare Einflüsse. Hundebesitzer und Katzenbesitzer sollten in fast jedem Fall auf einen Nistkasten verzichten. Die Vorstellung über ein “eigenes” Paar an Bachstelzen mag zwar recht romantisch sein, aber gegen die scharfen Krallen von Haustieren sind die Vögel quasi ungeschützt. Auch sind die Jungtiere sehr sensibel und benötigen einiges an Fürsorge der Eltern. Damit die Aufzucht also erfolgreich sein soll, muss die notwendige Möglichkeit zum Rückzug gegeben sein. Am besten bringt man den Nistkasten deswegen an einer entlegenen Ecke des Gartens an, umso den Gästen den größtmöglichen Komfort zu gewähren.


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    Nistkasten für Rotschwänzchen

    Der Rotschwanz und seine Besonderheiten

    Rotschwanz

    Rotschwanz

    Das Rotschwänzchen (Vogel) wird botanisch auch als Phoenicurus bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Vogelart, die vom Vogelprofi zu den sogenannten Schmätzern gezählt wird. Für die Namensgebung dieser Art Als Rotschwanz bzw. Rotschwänzchen ist bezeichnend, dass sämtliche Vögel dieser Gattung eine Färbung des Schwanzes aufweisen, die von Rostrot bis Rotbraun reicht. Der Rotschwanz ist gerade in Europa sehr stark durch seine Artgenossen den Hausrotschwanz und den Gartenrotschwanz vertreten.

    Die Fortpflanzung und Nistgewohnheiten beim Rotschwanz

    Der Insektenfresser bevorzugt für das Rotschwänzchen Nest üblicherweise felsige Gebirgslandschaften oder auch lichte Gebirgswälder, um hier sein Nest geschützt zu errichten. Bei der Errichtung des Nistkastens für den Rotschwanz im eigenen Garten gilt, dass die Vögel die Nähe von Baumhöhlen sehr schätzen. Auch Mauersimse sind der beliebte Standorte für einen Rotschwanz Nistkasten.

    Soll der Nistkasten für Rotschwänzchen im näheren Umfeld zur Wohnlage errichtet werden, ist zu beachten, dass der Vogel die Höhe liebt. Daher ist bei der Befestigung der Nisthilfe auf einen entsprechend Abstand zum nächsten Vorsprung zu achten, der von Räubern genutzt werden könnte. Für die Tiere ist eine Höhe von zwei bis zu fünf Metern ideal, wenn es um den Nistkasten des Rotschwänzchens und dessen ideale Platzierung geht. Für den Rotschwänzchen Nistkasten gilt, dass im Kasten selbst genügend Platz vorhanden sein muss, damit das Weibchen diesen noch mit lockerem Nistmaterial bestücken kann.

    Die Brutzeit des Rotschwänzchens

    Die Rotschwänzchen Brutzeit beginnt übrigens Mitte Mai, in dieser Zeit legt das Weibchen ca. sechs bis sieben Eier in das Nest. Diese werden etwa 13 bis 14 Tagen bebrütet, danach schlüpfen die Jungen und die Brutzeit des Rotschwanz als solche ist beendet. Danach verbleiben die Jungtiere noch im Nest bis sie flügge werden. Diese Entwicklung dauert wiederum etwa 12 bis 14 Tage und erst dann verlassend die Jungvögel erstmalig das Nest. Nach erlernen der Flugfähigkeit werden die Jungen noch etwa eine Woche von den Elterntieren gefüttert, weshalb das Rotschwanz Nest auch in dieser Zeit noch große Bedeutung hat. Während der Brutzeit des Rotschwänzchens, kann es auch mal vorkommen, dass das Männchen brütend über den Eiern sitzt. Dies passiert aber durchaus recht selten.

    Bist Du handwerklich begabt und suchst eher nach einer Rotschwänzchen Nistkasten Bauanleitung, dann finden sich im Internet viele Tipps und Ratschläge. Für die Brutzeit vom Rotschwänzchen sind Nistkästen ideal, die eine große Einflugöffnung haben. Wer keine genaue Bauanleitung zur Hand hat, kann auch eine Variante des Höhlenbrüterkastens auswählen, in der diese Vogelart problemlos ihre Brutzeit umsetzt.

    Wichtig dabei ist, dass der Kasten nicht unbedingt so weit wie möglich geöffnet sein muss. Entscheidend ist, dass das Einflugloch and der Vorderwand eine leicht ovale Form hat. Dabei kann mit einer Höhe von 48 mm und einer Breite von 32 mm gut kalkuliert werden. Auch wenn der Vogel an sich zierlich ist, schätzt er Bewegungsfreiheit beim Befliegen der Brutstätte.

    Besondere Merkmale des Rotschwanz Vogels

    Der Rotschwanz gilt als ein zierlicher Vertreter innerhalb der Gattung der Schmätzer. Mit einem relativ kurz ausfallenden Schnabel weist der Rotschwanz wie auch der Hausrotschwanz und Gartenrotschwanz stark entwickelte Schnabelborsten auf. Im Gegenzug zum Schnabel ist der Schwanz beim Rotschwänzchen allgemein lang im Vergleich zum gesamten Körper ausgefallen. Der Name des Tieres leitet sich vom Rostrot bis Rotbraun gestalteten Schwanz ab. Die Flügelfedern beim Rotschwanz sind in dunkelbrauner bis schwarzer Farbe vorzufinden. Der Gesang des Rotschwanzes ist gerade beim männlichen Tier eher flötend zu erkennen. Das Rotschwänzchen ist ein Zugvogel, der den Winter gern in der Nähe der Sahara verbringt. Nachdem es zurückkehrt und den europäischen Frühling einleitet.

    Die Ernährung vom Rotschwänzchen

    Das Rotschwänzchen Futter ist einfach gehalten. Der Vögel ernähren sich überwiegend von Insekten, was für den Menschen, in dessen Nähe oder Garten er lebt, gerade im Sommer eine Erleichterung darstellen kann. Denn der Vogel – Rotschwänzchen dezimiert damit den Insektenbefall und damit auch die stechenden Insekten, die im Sommer zu einer Plage für den Menschen werden können.

    Der Hausrotschwanz

    Der Hausrotschwänzchen fällt optisch durch den rostroten Schwanz auf, der ihm seinen Namen gegeben hat und der beim Sitzen sehr häufig auffällig zittert. Die Unterscheidung des Hausrotschwanz Weibchen vom Hausrotschwanz Männchen ist einfach, denn das männliche Tier ist Rußschwarz bis hin zu einem Schiefergrau eingefärbt, während das weibliche Tier in Beige- und Brauntönen gefärbt ist.

    Die Stimme des Hausrotschwanz ist stark ausgeprägt lässt sich von anderen Vogelarten dahingehend unterscheiden, dass er in drei Strophen erfolgt. Der Gesang des Hausrotschwanz klingt etwas gepresst, damit ist diese Vogelstimme auch sehr viel kräftiger und deutlich von anderen Vogelarten zu unterscheiden.

    Eine Besonderheit stellen neben dem Gesang auch die Hausrotschwanz Eier dar. Sie sind sehr spitzoval ausgeformt, was sie optisch auch sehr gut unterscheidbar von Gelegen anderer Vogelarten macht. Dabei sind die Eier im Regelfall reinweiß, manchmal allerdings auch zartblau.

    Der Nistkasten vom Hausrotschwanz

    Wer den Nistkasten für den Hausrotschwanz anbieten möchte, sollte sich für eine Halbhöhle entscheiden. Der Insektenfresser, der sich im Garten damit sehr nützlich macht, der aber auch Beeren und Früchte als Mahlzeit nicht verschmäht, siedelt sich für die Brut gern an, wenn er vom Gartenbesitzer die Hausrotschwanz Nisthilfe zur Verfügung gestellt bekommt.

    Der Nistkasten sollte immer eine große bis ovale Einflugöffnung bieten. Der Vogel ist besonders an einer Halbhöhle interessiert, die in einer Höhe von zwei bis maximal drei Metern an einer Hauswand, am Balkon oder Schuppen befestigt ist. Sehr gut eignet sich für die Befestigung ein Dachvorsprung mit halbschattigem Platz. Wichtig ist, dass die Öffnung immer vom Haus weg weist und dass die Nisthilfe für den Hausrotschwanz so platziert ist, dass Katzen und Marder diese nicht erreichen können.

    Für die handwerklich Begabten

    Eine Bauanleitung für Nistkästen ist einfach im Internet zu finden. Dabei sollte der Kasten eine Höhe von rund 20 cm aufweisen, damit die natürlichen Bedingungen, unter denen der Hausrotschwanz ansonsten brütet, so gut wie möglich nachempfunden sind.

    Empfehlenswert ist für den Bau der Nisthilfe die Nutzung von Fichten- oder Tannenholzbrettern, die eine Stärke von zwei Zentimetern aufweisen. Das bedeutet, dass der Bau kostengünstig und stabil umgesetzt werden kann. Der Zuschnitt kann im Baumarkt bereits kostenfrei erfolgen.

    Bearbeitet werden sollte das Holz des Nistkastens ausschließlich mit natürlichen Materialien wie einem Holzöl. Damit der Schutz vor Regen gegeben ist. Sollte dieser nicht absolut regengeschützt aufgehängt werden können, ist es sinnvoll, das Dach mit einer wasserdichten Folie zu verkleiden. Damit der Nachwuchs des Hausrotschwanzes auch bei stärkerem Regen geschützt untergebracht ist.

    Die Außenwände der Nisthilfe sollten mit einem Raspel bearbeitet werden, denn dann hat der Hausrotschwanz später während des Ein- und Ausstiegs und beim Füttern der Jungtiere sehr guten Halt am Nistkasten. Und es sind ähnliche Bedingungen vorzufinden, wie sie in den natürlichen Bruthöhlen gegeben sind.

    Das Hausrotschwanz Nest

    Als bevorzugtes Nest wählt das Hausrotschwänzchen sämtliche Höhlen, die sich ihm bieten. Das kann im heimischen Garten auch ein Platz unterhalb der Terrassen-Markise sein oder auch ein Unterschlupf im Carport, im Schuppen und sogar unter einem Holzstapel, werden gern für die Brutzeit gewählt. Wer den Vogel im eigenen Garten vermutet, sollte bei Aufräumarbeiten im Frühjahr also genau hinschauen, ob die Brutzeit vom Hausrotschwanz nicht bereits begonnen hat und damit das Nest des Hausrotschwanz zerstört werden könnte.

    Der Gartenrotschwanz

    Der Gartenrotschwanz ist eine Vogelart, die zu den sogenannten Fliegenschnäppern gehört. Der Höhlen- und Halbhöhlenbrüter ist in Laubwäldern und Parkanlagen, aber auch sehr gern in privaten Gärten ansässig und bevorzugt es dann, wenn ein alter Baumbestand vorhanden ist, der ausreichende Versteckmöglichkeiten bietet. Die Besonderheit beim Gartenrotschwanz Vogel ist, dass diese Vogelart schon sehr früh – und zwar im Spätsommer – den Weg in die Winterquartiere beginnt. Dabei bevorzugt er die Region um die Sahara, um dort den Winter geschützt vor kalten Temperaturen zu verbringen. Da die Bestände des Gartenrotschwanz seit den 1980er Jahren von Tierschützern als erschreckend rückläufig beschrieben werden. Ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Gartenbesitzer eine Nisthilfe für den Gartenrotschwanz aufstellen, um dem Tier optimale Brut- und Lebensbedingungen in unseren Breiten zu gewähren.

    Der ideale Gartenrotschwanz Nistkasten

    Auch für diesen Nistkasten gilt, dass dieser so platziert sein sollte, dass das Tier einen Lichteinfall im Nest zu verzeichnen hat. Als Höhlenbrüter schätzt der Vogel einen Brutkasten, der eine große Einflugöffnung hat. Der Nistkasten für den Gartenrotschwanz sollte somit nicht mehr als halb geöffnet sein, sofern er witterungsgeschützt platziert wird.

    Der Jungvogel des Gartenrotschwanz wandert bereits rund 14 Tage nach dem ersten Ausflug aus der Nisthilfe ab. Allerdings sollte er bis dahin einen regen- und witterungsgeschützten Platz vorfinden. So kann man davon ausgehen, dass der Gartenrotschwanz die Nisthilfe auch im Folgejahr wieder aufsucht und damit die Arterhaltung begünstigt.

    Während eine Bauanleitung für den Nistkasten des Gartenrotschwanz im Internet zu finden ist, liegen die Empfehlungen hinsichtlich der Materialwahl bei Fichten- Tannen- oder Buchenholz. Dieses ist belastbar, strapazierfähig und dabei preiswert in der Anschaffung. Während Pressplatten nicht witterungsbeständig sind, können die oben genannten Hölzer den Eltern und Jungvögeln für die Brutzeit besten Schutz gewähren.

    Holzschutzmittel sollten für die Oberflächenbearbeitung nicht genutzt werden. Einen Schutz vor Feuchtigkeit und Pilzbefall erzielt man durch einen Anstrich mit Leinöl oder auch umweltfreundlichen Farben. Wichtig ist auch ein Regenschutz. Sinnvoll ist es, das Dach der Nisthilfe mit einer Folie oder Dachpappe auszustatten, die auch bei Starkregen einen Witterungsschutz bietet. Die Bearbeitung der Seitenwände mit einer Raspel macht den Nistkasten für den Vogel griffiger und erleichtert zudem die Fütterung.

    Weitere Details zum Gartenrotschwanz

    Der Gesang Gartenrotschwanz variiert in der Lautstärke sehr, dabei sind die Gesänge für das menschliche Ohr grob in drei Strophen unterteilbar. Generell klingt die Gartenrotschwanz Stimme dabei leicht flötend, was den Gesang einzigartig und mit einem signifikanten Wiedererkennungswert wirken lässt.

    Das Gartenrotschwanz Männchen ist sehr markant bunt gefärbt dabei ist der Kopf üblicherweise schwarz. Das Gartenrotschwanz Weibchen dagegen ist unscheinbarer eingefärbt und überwiegend ist das Gefieder hier in bräunlichen Tönen gehalten.

    Eine optische Besonderheit sind die Gartenrotschwanz Eier. Diese weisen eine tiefe grünlich-blaue Färbung auf. Dabei können die Oberflächen der Eier matt sein, aber auch eine hochglänzende Oberfläche zeigen.

    Die Brutzeit des Gartenrotschwanz liegt bei 12 bis 14 Tagen und sie beginnt sofort nach der Eiablage. Innerhalb der Brutzeit des Gartenrotschwanz werden je nach Platzangebot zwischen drei und sieben Eiern ausgebrütet. Wichtig ist es für den Vogel, dass das Gartenrotschwanz Nest Lichteinfall hat, so dass schon beim Nestbau hellere Standorte gewählt werden.


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