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Der Rotschwanz und seine Besonderheiten

Rotschwanz

Rotschwanz

Das Rotschwänzchen (Vogel) wird botanisch auch als Phoenicurus bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Vogelart, die vom Vogelprofi zu den sogenannten Schmätzern gezählt wird. Für die Namensgebung dieser Art Als Rotschwanz bzw. Rotschwänzchen ist bezeichnend, dass sämtliche Vögel dieser Gattung eine Färbung des Schwanzes aufweisen, die von Rostrot bis Rotbraun reicht. Der Rotschwanz ist gerade in Europa sehr stark durch seine Artgenossen den Hausrotschwanz und den Gartenrotschwanz vertreten.

Die Fortpflanzung und Nistgewohnheiten beim Rotschwanz

Der Insektenfresser bevorzugt für das Rotschwänzchen Nest üblicherweise felsige Gebirgslandschaften oder auch lichte Gebirgswälder, um hier sein Nest geschützt zu errichten. Bei der Errichtung des Nistkastens für den Rotschwanz im eigenen Garten gilt, dass die Vögel die Nähe von Baumhöhlen sehr schätzen. Auch Mauersimse sind der beliebte Standorte für einen Rotschwanz Nistkasten.

Soll der Nistkasten für Rotschwänzchen im näheren Umfeld zur Wohnlage errichtet werden, ist zu beachten, dass der Vogel die Höhe liebt. Daher ist bei der Befestigung der Nisthilfe auf einen entsprechend Abstand zum nächsten Vorsprung zu achten, der von Räubern genutzt werden könnte. Für die Tiere ist eine Höhe von zwei bis zu fünf Metern ideal, wenn es um den Nistkasten des Rotschwänzchens und dessen ideale Platzierung geht. Für den Rotschwänzchen Nistkasten gilt, dass im Kasten selbst genügend Platz vorhanden sein muss, damit das Weibchen diesen noch mit lockerem Nistmaterial bestücken kann.

Die Brutzeit des Rotschwänzchens

Die Rotschwänzchen Brutzeit beginnt übrigens Mitte Mai, in dieser Zeit legt das Weibchen ca. sechs bis sieben Eier in das Nest. Diese werden etwa 13 bis 14 Tagen bebrütet, danach schlüpfen die Jungen und die Brutzeit des Rotschwanz als solche ist beendet. Danach verbleiben die Jungtiere noch im Nest bis sie flügge werden. Diese Entwicklung dauert wiederum etwa 12 bis 14 Tage und erst dann verlassend die Jungvögel erstmalig das Nest. Nach erlernen der Flugfähigkeit werden die Jungen noch etwa eine Woche von den Elterntieren gefüttert, weshalb das Rotschwanz Nest auch in dieser Zeit noch große Bedeutung hat. Während der Brutzeit des Rotschwänzchens, kann es auch mal vorkommen, dass das Männchen brütend über den Eiern sitzt. Dies passiert aber durchaus recht selten.

Bist Du handwerklich begabt und suchst eher nach einer Rotschwänzchen Nistkasten Bauanleitung, dann finden sich im Internet viele Tipps und Ratschläge. Für die Brutzeit vom Rotschwänzchen sind Nistkästen ideal, die eine große Einflugöffnung haben. Wer keine genaue Bauanleitung zur Hand hat, kann auch eine Variante des Höhlenbrüterkastens auswählen, in der diese Vogelart problemlos ihre Brutzeit umsetzt.

Wichtig dabei ist, dass der Kasten nicht unbedingt so weit wie möglich geöffnet sein muss. Entscheidend ist, dass das Einflugloch and der Vorderwand eine leicht ovale Form hat. Dabei kann mit einer Höhe von 48 mm und einer Breite von 32 mm gut kalkuliert werden. Auch wenn der Vogel an sich zierlich ist, schätzt er Bewegungsfreiheit beim Befliegen der Brutstätte.

Besondere Merkmale des Rotschwanz Vogels

Der Rotschwanz gilt als ein zierlicher Vertreter innerhalb der Gattung der Schmätzer. Mit einem relativ kurz ausfallenden Schnabel weist der Rotschwanz wie auch der Hausrotschwanz und Gartenrotschwanz stark entwickelte Schnabelborsten auf. Im Gegenzug zum Schnabel ist der Schwanz beim Rotschwänzchen allgemein lang im Vergleich zum gesamten Körper ausgefallen. Der Name des Tieres leitet sich vom Rostrot bis Rotbraun gestalteten Schwanz ab. Die Flügelfedern beim Rotschwanz sind in dunkelbrauner bis schwarzer Farbe vorzufinden. Der Gesang des Rotschwanzes ist gerade beim männlichen Tier eher flötend zu erkennen. Das Rotschwänzchen ist ein Zugvogel, der den Winter gern in der Nähe der Sahara verbringt. Nachdem es zurückkehrt und den europäischen Frühling einleitet.

Die Ernährung vom Rotschwänzchen

Das Rotschwänzchen Futter ist einfach gehalten. Der Vögel ernähren sich überwiegend von Insekten, was für den Menschen, in dessen Nähe oder Garten er lebt, gerade im Sommer eine Erleichterung darstellen kann. Denn der Vogel – Rotschwänzchen dezimiert damit den Insektenbefall und damit auch die stechenden Insekten, die im Sommer zu einer Plage für den Menschen werden können.

Der Hausrotschwanz

Der Hausrotschwänzchen fällt optisch durch den rostroten Schwanz auf, der ihm seinen Namen gegeben hat und der beim Sitzen sehr häufig auffällig zittert. Die Unterscheidung des Hausrotschwanz Weibchen vom Hausrotschwanz Männchen ist einfach, denn das männliche Tier ist Rußschwarz bis hin zu einem Schiefergrau eingefärbt, während das weibliche Tier in Beige- und Brauntönen gefärbt ist.

Die Stimme des Hausrotschwanz ist stark ausgeprägt lässt sich von anderen Vogelarten dahingehend unterscheiden, dass er in drei Strophen erfolgt. Der Gesang des Hausrotschwanz klingt etwas gepresst, damit ist diese Vogelstimme auch sehr viel kräftiger und deutlich von anderen Vogelarten zu unterscheiden.

Eine Besonderheit stellen neben dem Gesang auch die Hausrotschwanz Eier dar. Sie sind sehr spitzoval ausgeformt, was sie optisch auch sehr gut unterscheidbar von Gelegen anderer Vogelarten macht. Dabei sind die Eier im Regelfall reinweiß, manchmal allerdings auch zartblau.

Der Nistkasten vom Hausrotschwanz

Wer den Nistkasten für den Hausrotschwanz anbieten möchte, sollte sich für eine Halbhöhle entscheiden. Der Insektenfresser, der sich im Garten damit sehr nützlich macht, der aber auch Beeren und Früchte als Mahlzeit nicht verschmäht, siedelt sich für die Brut gern an, wenn er vom Gartenbesitzer die Hausrotschwanz Nisthilfe zur Verfügung gestellt bekommt.

Der Nistkasten sollte immer eine große bis ovale Einflugöffnung bieten. Der Vogel ist besonders an einer Halbhöhle interessiert, die in einer Höhe von zwei bis maximal drei Metern an einer Hauswand, am Balkon oder Schuppen befestigt ist. Sehr gut eignet sich für die Befestigung ein Dachvorsprung mit halbschattigem Platz. Wichtig ist, dass die Öffnung immer vom Haus weg weist und dass die Nisthilfe für den Hausrotschwanz so platziert ist, dass Katzen und Marder diese nicht erreichen können.

Für die handwerklich Begabten

Eine Bauanleitung für Nistkästen ist einfach im Internet zu finden. Dabei sollte der Kasten eine Höhe von rund 20 cm aufweisen, damit die natürlichen Bedingungen, unter denen der Hausrotschwanz ansonsten brütet, so gut wie möglich nachempfunden sind.

Empfehlenswert ist für den Bau der Nisthilfe die Nutzung von Fichten- oder Tannenholzbrettern, die eine Stärke von zwei Zentimetern aufweisen. Das bedeutet, dass der Bau kostengünstig und stabil umgesetzt werden kann. Der Zuschnitt kann im Baumarkt bereits kostenfrei erfolgen.

Bearbeitet werden sollte das Holz des Nistkastens ausschließlich mit natürlichen Materialien wie einem Holzöl. Damit der Schutz vor Regen gegeben ist. Sollte dieser nicht absolut regengeschützt aufgehängt werden können, ist es sinnvoll, das Dach mit einer wasserdichten Folie zu verkleiden. Damit der Nachwuchs des Hausrotschwanzes auch bei stärkerem Regen geschützt untergebracht ist.

Die Außenwände der Nisthilfe sollten mit einem Raspel bearbeitet werden, denn dann hat der Hausrotschwanz später während des Ein- und Ausstiegs und beim Füttern der Jungtiere sehr guten Halt am Nistkasten. Und es sind ähnliche Bedingungen vorzufinden, wie sie in den natürlichen Bruthöhlen gegeben sind.

Das Hausrotschwanz Nest

Als bevorzugtes Nest wählt das Hausrotschwänzchen sämtliche Höhlen, die sich ihm bieten. Das kann im heimischen Garten auch ein Platz unterhalb der Terrassen-Markise sein oder auch ein Unterschlupf im Carport, im Schuppen und sogar unter einem Holzstapel, werden gern für die Brutzeit gewählt. Wer den Vogel im eigenen Garten vermutet, sollte bei Aufräumarbeiten im Frühjahr also genau hinschauen, ob die Brutzeit vom Hausrotschwanz nicht bereits begonnen hat und damit das Nest des Hausrotschwanz zerstört werden könnte.

Der Gartenrotschwanz

Der Gartenrotschwanz ist eine Vogelart, die zu den sogenannten Fliegenschnäppern gehört. Der Höhlen- und Halbhöhlenbrüter ist in Laubwäldern und Parkanlagen, aber auch sehr gern in privaten Gärten ansässig und bevorzugt es dann, wenn ein alter Baumbestand vorhanden ist, der ausreichende Versteckmöglichkeiten bietet. Die Besonderheit beim Gartenrotschwanz Vogel ist, dass diese Vogelart schon sehr früh – und zwar im Spätsommer – den Weg in die Winterquartiere beginnt. Dabei bevorzugt er die Region um die Sahara, um dort den Winter geschützt vor kalten Temperaturen zu verbringen. Da die Bestände des Gartenrotschwanz seit den 1980er Jahren von Tierschützern als erschreckend rückläufig beschrieben werden. Ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Gartenbesitzer eine Nisthilfe für den Gartenrotschwanz aufstellen, um dem Tier optimale Brut- und Lebensbedingungen in unseren Breiten zu gewähren.

Der ideale Gartenrotschwanz Nistkasten

Auch für diesen Nistkasten gilt, dass dieser so platziert sein sollte, dass das Tier einen Lichteinfall im Nest zu verzeichnen hat. Als Höhlenbrüter schätzt der Vogel einen Brutkasten, der eine große Einflugöffnung hat. Der Nistkasten für den Gartenrotschwanz sollte somit nicht mehr als halb geöffnet sein, sofern er witterungsgeschützt platziert wird.

Der Jungvogel des Gartenrotschwanz wandert bereits rund 14 Tage nach dem ersten Ausflug aus der Nisthilfe ab. Allerdings sollte er bis dahin einen regen- und witterungsgeschützten Platz vorfinden. So kann man davon ausgehen, dass der Gartenrotschwanz die Nisthilfe auch im Folgejahr wieder aufsucht und damit die Arterhaltung begünstigt.

Während eine Bauanleitung für den Nistkasten des Gartenrotschwanz im Internet zu finden ist, liegen die Empfehlungen hinsichtlich der Materialwahl bei Fichten- Tannen- oder Buchenholz. Dieses ist belastbar, strapazierfähig und dabei preiswert in der Anschaffung. Während Pressplatten nicht witterungsbeständig sind, können die oben genannten Hölzer den Eltern und Jungvögeln für die Brutzeit besten Schutz gewähren.

Holzschutzmittel sollten für die Oberflächenbearbeitung nicht genutzt werden. Einen Schutz vor Feuchtigkeit und Pilzbefall erzielt man durch einen Anstrich mit Leinöl oder auch umweltfreundlichen Farben. Wichtig ist auch ein Regenschutz. Sinnvoll ist es, das Dach der Nisthilfe mit einer Folie oder Dachpappe auszustatten, die auch bei Starkregen einen Witterungsschutz bietet. Die Bearbeitung der Seitenwände mit einer Raspel macht den Nistkasten für den Vogel griffiger und erleichtert zudem die Fütterung.

Weitere Details zum Gartenrotschwanz

Der Gesang Gartenrotschwanz variiert in der Lautstärke sehr, dabei sind die Gesänge für das menschliche Ohr grob in drei Strophen unterteilbar. Generell klingt die Gartenrotschwanz Stimme dabei leicht flötend, was den Gesang einzigartig und mit einem signifikanten Wiedererkennungswert wirken lässt.

Das Gartenrotschwanz Männchen ist sehr markant bunt gefärbt dabei ist der Kopf üblicherweise schwarz. Das Gartenrotschwanz Weibchen dagegen ist unscheinbarer eingefärbt und überwiegend ist das Gefieder hier in bräunlichen Tönen gehalten.

Eine optische Besonderheit sind die Gartenrotschwanz Eier. Diese weisen eine tiefe grünlich-blaue Färbung auf. Dabei können die Oberflächen der Eier matt sein, aber auch eine hochglänzende Oberfläche zeigen.

Die Brutzeit des Gartenrotschwanz liegt bei 12 bis 14 Tagen und sie beginnt sofort nach der Eiablage. Innerhalb der Brutzeit des Gartenrotschwanz werden je nach Platzangebot zwischen drei und sieben Eiern ausgebrütet. Wichtig ist es für den Vogel, dass das Gartenrotschwanz Nest Lichteinfall hat, so dass schon beim Nestbau hellere Standorte gewählt werden.


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